Sankt Petersburg 27.01. – 02.02.2018

Sankt Petersburg 2018 – Anreise Berlin (Freitag – 26. Januar)

Gegen 16:30 ging es in Aschersleben los. Die Reiseroute führte mich über Egeln/ Magdeburg auf die A2, Richtung Berlin. Ich konnte entspannt anreisen, auch die Baustelle rund um Michendorf war nicht allzu stark frequentiert. Gegen 19:00 landete ich in Berlin/ Adlershof und checkte im Dorint ein. Das Zimmer hatte ich für 57,00 € mit Frühstück, sehr günstig, im Internet reserviert. Danach ging es um die Ecke zum Griechen. Hier war ich mit Gyros und einem Bier dabei. Danach noch ins Hotel einen Absacker und ca. 23:30 endete der Tag.

Sankt Petersburg 2018 – 1. Tag: Anreise Sankt Petersburg (Samstag – 27. Januar)

Um 07:30 Frühstück im Hotel, auschecken und dann zu Fuß mit Koffer und Fotorucksack zur S-Bahn Adlershof. Hier ein Kurzticket für 1.70 € gelöst und drei Stationen bis zum Flughafen Schönefeld gefahren. Kurz nach 09:00 am Terminal A angekommen und auch gleich eingecheckt. Es war leer und das Wichtigste, auch der richtige Flughafen (siehe Sankt Petersburg 2017). Ich flog mit AEROFLOT, hatte einen Fensterplatz in einer freien Reihe. Um 10:55 ging es los in Berlin und mit Zeitverschiebung (2 Stunden) landete ich pünktlich 15:10 in Sankt Petersburg und kein Schnee in Sicht. Durch die Passkontrolle (ca. 20 Minuten), den Koffer geholt und das erste Geld getauscht (innerhalb des Flughafen zu einem sehr ungünstigen Kurs 1:53 – sollte man nicht machen). Danach ging es in die Ankunftshalle, wo ich mir von den ersten Rubel erst mal einen Latte Macchiato leistete. Dort wartete ich noch bis 17:30 auf meine Begleiterin aus München und dann wurde nochmal Geld für 1:69 getauscht – wesentlich besser diesmal. Da ich keine Lust hatte, mit Bus und Metro zum Hotel zu gelangen, sprach ich  einen Taxifahrer an, der sofort Interesse zeigte und so fuhren wir für 2800 Rubel zum Hotel (sehr teuer). Im Radisson Sonya, Liteyny 5/19 checkten wir ein. Das Hotel hatten wir über booking.com günstig geschossen. Zimmer und Ausstattung waren sehr gut. Personal nett und freundlich. Halb acht stiefelten wir ca. 1 km über den Liteyny Prospekt zum Essen. Irgendwann fanden wir eine Fastfoodkette russischer Art: „Tolstiy-fraer“ und genehmigten uns dort Hamburger/ Toasts und Pommes. Dazu ein leckeres Bier und zum Schluss einen Wodka, hatten zwar zwei bestellt, der Kellner verstand uns wohl aber nicht so richtig, also Wodka geteilt, zurück zum Hotel und dann noch jeder ein Bier sowie jeder einen Wodka (immer 5 cl) und danach endlich Nachtruhe. Und morgen gehts los.

Foto 1: Radisson Sonya, Liteyny 5/19

Sankt Petersburg 2018 – 2. Tag: Panzerkreuzer Aurora (Sonntag – 28. Januar)

Wetter: ein grauer und leicht windiger Tag, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, spät abends leichter Schneefall.
Zurückgelegte Strecke: ca. 9,5 km
Am Sonntag trafen wir uns um 09:00 zum Frühstück im Hotel. Mussten aber noch für 700 Rubel (ca. 10 €) das Frühstücksbuffet buchen. Wir wollten dies dann auf unser Zimmer buchen lassen, was der Frühstücksdirektor aber nicht so richtig verstehen wollte oder konnte, setzten uns dann aber nach einigem hin und her durch. Für das Geld gab es eine richtig gute Auswahl. Danach trafen wir uns 10:30 an der Rezeption und zogen, warm verpackt, in den grauen und kalten Tag. Wir spazierten mit unserer kompletten Fotoausrüstung Richtung Newaufer und schossen aus verschiedenen Positionen den eingefrorenen Panzerkreuzer Aurora. So drehten wir eine Runde über die Liteiny Brücke, die Sampson Brücke und weiter zur Trotzki Brücke. Danach ging es an der Erlöser Kirche vorbei, die leider teilweise verhüllt war, weiter zum Restaurant „Frikadelki“. Hier gab es herrlichen Bortschsch und danach noch einen Cappu sowie einen Windbeutel. Anschließend zogen wir über den Newski Prospekt Richtung Kunstkammer und dann, am Newaufer zurück, zur Liteiny Brücke, von wo wir die Aurora in der Blauen Stunde ablichteten. Gegen 18:00 trafen wir wieder am Hotel ein. Hier gab es zum Abendbrot ein leckeres Filetsteak mit Bacon ummantelt. Dazu wie immer Bier und genügend Wodka. Somit endete unsere erste Fototour in der winterlichen Kälte.

Foto 2: Panzerkreuzer Aurora in der zugefrorenen Newa

Sankt Petersburg 2018 – 3. Tag: Newskij Prospekt & Newa (Montag – 29. Januar)

Wetter: ein grauer und leicht windiger Tag, mit Temperaturen um -3°C, dazu leichter bis starker Schneefall.
Zurückgelegte Strecke: ca. 10 km
Start 07:30, heute ohne Frühstück, da wir zur „Blauen Stunde“ fotografieren wollen. Erst mal zur nächsten Metrostation „Tschernyschewskaja“ (ca. 1 km). Dort für 45 Rubel ein Ticket gekauft und durch den Einlass per Rolltreppe in die Tiefen Sankt Petersburgs. Hier war es mächtig warm, so dass wir gleich ins Schwitzen kamen und die Jacken aufrissen. Dann ging es eine Station weiter zur „Majakowskaja“. Hier stiegen wir um und warteten kurz auf die nächste Metro zum „Newski Prospekt“. Der Bahnsteig war hier etwas ungewöhnlich für unsere Verhältnisse. Die Gleise waren durch eine Mauer abgetrennt, in der Türen eingelassen waren, die nur aufgingen wenn dahinter die Metro hielt und deren Türen aufgingen. So konnte man die Metro nur durch diese Türen betreten. Alle 2,5 m war dann so eine Tür in der Wand eingelassen, vor der die Reisenden warteten. Am Newskij angekommen fuhren wir wieder mit der Rolltreppe ans Tageslicht und standen schon vor der Kasaner Kathedrale. Da es über Nacht weiter geschneit hatte, war jetzt alles mit Schnee bedeckt. Wir stellten unsere Aufrüstung auf, gegen 08:30 begann die „Blaue Stunde“ und schossen die ersten Aufnahmen. Danach wechselten wir die Kameraposition, wurden von einer Putzfrau und einer japanischen Reisegruppe immer wieder mal unterbrochen, hatten aber schließlich nach 45 Minuten unsere Bilder im Kasten. Jetzt gings erst mal ins „Schokoladnitza“ zum Frühstück, welches sich gleich neben der Kathedrale befand. Es gab Rührei, Toast, Kaffee und O-Saft. Endlich waren wir gestärkt und wieder aufgewärmt. Nun ging es über den Newskij zur Admiralität, wo gerade ein Baum gefällt wurde, also weiter zum „Ehernen Reiter“ den wir mit der Isaak Kathedrale im Hintergrund ablichteten. Nun begann es auch wieder kräftiger zu schneien und unsere japanischen Reisebegleiter traten auch wieder vermehrt ins Bild – da hilft nur Kälte, Schnee und Ausdauer. Mit den richtigen Wintersachen kein Problem. Schnell noch ein paar Fotos vom Newaufer und schon war wieder Mittagszeit, die wir im gemütlichen Restaurant „Gosti“ verbrachten. Hier ließ ich mir eine Fischsuppe mir Lachs munden. Danach noch ein Abstecher zum Winterpalais und über die Newa, um eine Fotoeinstellung für den nächsten Abend auszuprobieren (Rostrasäule mit Kunstkammer), dann einen Kaffee zwischendurch und dann zur „Blauen Stunde“ zurück zum „Ehernen Reiter“ und zur Isaak Kathedrale. Auf dem Rückweg zum Hotel fotografierten wir noch etliche Motive von der Kunstkammer, der Peter-Paul-Festung u.ä. Die Überquerung an Kreuzungen gestaltete sich manchmal etwas problematisch. Einige Male konnten wir die Straße nicht geradeaus überqueren (keine Ampel), sondern mussten erst links rüber, dann geradeaus über die nächste Fahrbahn, um dann wiederum die linke Ampel zu nehmen um wieder die Route fortsetzen zu können. Aber, auch daran gewöhnt man sich. 19:30 trafen wir uns dann wieder vor dem Hotel und gingen ins Restaurant „Georgia“, wo es leckeres Kalbschaschlik gab. Das ganze wurde natürlich mit Bier und Wodka abgeschmeckt und anschließend an der Hotelbar fortgesetzt.

Foto 3: Peter-und-Paul-Festung mit Newa

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